Erste Ausstellung

Design and Artistic Methodology 1
– Sensor Workshop
und das erste Mal auf Leinwand gemalt

Eine Woche nach  Parking Day haben wir auch schon gleich angefangen für unser erstes richtiges Projekt zu arbeiten, welches auch relevant für unser Portfolio (kleine Facharbeit über 3 Kurse) ist.
Wir sitzen hier in Gruppentischen zusammen und werden nach dem Aalborg Modell unterrichtet, das heißt Gruppenarbeit und Problem (play) based learning [PBL], also wir experimentieren selber herum und die Lehrer helfen einen nur ein bisschen bei Problemen und aus Problemen soll man lernen eben; bzw sie lösen oder umgehen x)

Also als erstes ist ein sehr motivierter junger Herr von Illutron, einer Bastlergruppe,  zu uns gekommen und wir haben gleich die kleine Übungsaufgabe bekommen in 1 Std eine Interaktive bewegliche Skulptur aus Holz von mindestens 1m Höhe zu erschaffen.

Und dies kam dann bei uns dabei raus: eine soziale Drum Maschine! Ziemlich einfach in der Konstruktion wie ihr seht, und sozial weil es einfacher ist sie mit jemand anderen/mehrerer zu bedienen. Das Prinzip ist einfach an den Schnüren ziehen und die Holzstöcke somit auf die Holzkisten zu schlagen und Krach zu machen ^^

Danach ist ein Techniktyp von Platform4 gekommen und hat uns ein wenig was über Sensoren/Knöpfe erzählt, minimal Physik also. Die ersten Tage haben wir nur elektronische Dinge auseinander gebaut und versucht irgendetwas mit dem Adruino anzustellen, welches ein kleines Hilfsding zum programmieren ist, wir sind aber eher gescheitert.

Letzten Endes haben wir aber dann doch noch ein kleines LED Lämpchen und einen Lautsprecher anschließen können 🙂

Dann hatten wir auch schon erste Ideen für unser Projekt

Wir wollten irgendetwas machen, was sich dreht wenn man die Sensoren kommt und somit die kleinen Motoren die wir aus CD-Laufwerken von alten Computern herausgetrennt haben, aktiviert.
Schnell kamen wir auf die Idee wortwörtlich Art and Technology zu verbinden indem wir ein Living Painting, ein belebtes Bild, machen.

Dafür mussten wir als erstes die schöne bunte Leinwand übermalen um sie dann neu zu bemalen, da wir eine sehr große schon benutzte Leinwand von einer Künstlermutter bekommen haben, ebenso wie Farben 😀

Und ich hab bei dem Projekt auch das erste mal auf Leinwand gemalt!
Ich habe zwar im Kunst-Leistungskurs schon die Gelegenheit dazu gehabt, hatte damals aber zu viel Angst alleine so eine große Leinwand (war vllt 50×80 falls es dieses format gibt) zu bemalen, da ich fürchtete, dass es nichts wird, also haben ich damals Skizzen angefertigt und das wars ^^“
Aber nun ist meine Angst genommen worden, denn ich habe unsere Leinwand (90×120) ja nicht alleine anmalen müssen und es hat auch Spaß gemacht und war eigentlich ganz einfach, ist eigentlich wie mit Wasserfarbenmalen 🙂

Für den technischen Teil mussten wir vorerst einige Dinge testen

Hier messen wir gerade die Spannung von den einzelnen Farbkabelpaaren von einem Computerventilator mit einem Voltmeter. Der Ventilator dient uns als Transistor, etwas das Hochspannung aus der Steckdose hinunterschraubt um das Anschließen von kleineren Geräten wie z.B. ein Handy auch zu ermöglichen ohne dass es uns durchschmorrt. Und genau das brauchten wir da wir sehr kleine Motoren benutzen die nur ein paar Volt vertragen.

Diese rosa Schweinchen sind übrigens von einer Lichterkette, die wir abgemacht haben um die LEDs in unserem Bild zu benutzen, ich hab nun 2 Schweinchen zu Hause, weil ich sie so süß finde 🙂

Lauter Kabel und Hände, aber die Motoren funktionieren! ^^

Auch mit dem Rosa Schweinchen drauf dreht sich der Motor, sehr stark sogar. Dann mussten wir nur noch unsere Lichtsensoren, wie man sie an der Haustüre/Garage oft hat dazu anschließen. Diese Sensoren reagieren auf die Veränderung der Menge des hereinfallenden Lichtes und schalten so z.B. das Licht vor der Haustüre automatisch an wenn man sich dem nähert und schaltet sich dank einer Zeitschaltuhr automatisch nach eingestellter Zeit wieder ab 🙂

Und hier ist unser fertiges Bild in action! 😀

Einige Teile des abstrakten Bildes drehen sich und die Farben und Formen verwischen dann und werden zu Kreisen, und die Lichter leuchten natürlich auf. Wir haben 3 Sensoren benutzt um je nachdem wie nahe man dem Bild kommt, desto mehr Teile sie bewegen.

Und dann kam auch schon unsere erste richtige Ausstellung! 😀 Wir haben einfach bei uns im großen Saal vom ArT Gebäude ausgestellt mit Wein und Chips und gedämpftem Licht ^^

Im folgenden seht ihr ein paar andere Arbeiten

Die Black box – wenn man an einer Schnur ein paar mal zieht leuchtet es innen auf und Spiegelteile bewegen sich 🙂

Charlie der scheue Roboter hat grüne augen wenn er auf einen zukommt, rote Augen wenn er sieht, dass jemand auf ihn zukommt und zurück weicht

unheimlicher Stalkerhase, ein Auge ist eine Webcam und wenn du dich näherst bewegt es den Kopf.. und es ist als unheimliches Kinderspielzeug getarnt ^^“

Tanze den Pinguintanz! Wenn man damit getanzt hat, sind glückliche Pinguingeräusche zu hören, die Minilautsprecher waren aber jedoch viel zu schwach

Wenn ich mich auf die Schaukel im Zelt setze, leuchten die Alubumen auf und meine 5 Sinne werden angeregt durch Duft, Snacks, die Berührung mit der Schaukel, den Lämpchen und dem Zwitschern eines Vogels angeregt

Irgendwie habe ich an dem Abend sehr wenige Fotos gemacht..
Aber auf jeden Fall gab es noch eine Flute Hero Installation, also eine Version von Guitar Hero nur mit einer Flöte und einem Lied. Jedoch war es wirklich sehr schwer  die aufleuchtenden Knöpfe  schnell genug zu drücken.

Und eine  Hüpfspiel Installation, die dem Kinderspiel welches man mit Kreide auf die Straße malt mit den eingekastelten Zahlen von 1 bis 9 nachgeahmt wurde. Nur das wenn man auf die Zahlen springt, sehr furtcherregende Geräusche ertönen, wie Schreie, Maschinengewehr und Explosiongeräusche.

Und unser Living Painting ist natürlich nicht zu vergessen, hier seht ihr noch die Elemente wenn sie nicht in Bewegung sind und wir haben mit Stoff behangene Stellwände benutzt um die Sensoren und insgesamt die Technik zu verstecken.
So haben wir es auch geschafft ohne Adruino Sensoren zu benutzen ;D

Also insgesamt war der Abend schon ein Erfolg würde ich sagen, die ganzen Chips und der Wein war zumindest am Ende leer und eigentlich haben alle Installationen funktioniert 🙂

Tutti ❤

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